Werkzeugbänke und Arbeitstische für Handwerksbetriebe

Werkbänke sind zentraler Bestandteil vieler handwerklicher Fertigungsbetriebe und Werkstätten. Sie kommen in unterschiedlichen Ausführungen und Ausstattungsvarianten gleichermaßen bei verschiedenen Professionen wie Tischlern, Schlossern, Goldschmieden oder Uhrmachen zum Einsatz. Die Werkbank beschreibt den eigentlichen Arbeitsplatz des Handwerkers und stellt ihm eine in Größe und Beschaffenheit optimale Arbeitsfläche in ergonomischer Arbeitshöhe zur Verfügung. Gemein sind den meisten Werkbänken glatte Oberflächen und leicht abgerundeten Kanten zum schonenden Umgang mit den Werkstücken. Daneben bieten Werkbänke in der Regel verschiedene Vorrichtungen zum Fixieren oder Einspannen von Werkstücken, z.B. Spannbacken und Schraubstöcke. Letztere können oft auch nachträglich bzw. zusätzlich an der Werkbankkante montiert werden. Für schnellen Zugriff auf die wichtigsten Werkzeuge und Arbeitsmaterialien bieten viele Werkbänke Halterungen, Ablagen und Stauraum direkt über, neben oder unter der Arbeitsfläche. Dies trägt zudem zur effizienten Nutzung der verfügbaren Fläche in kleineren Werkstätten bei.

Systemwerkbänke sind in verschiedenen Breiten und Tiefen erhältlich, um den vorhanden Raum optimal ausnutzen zu können, und lassen sich zudem häufig flexibel erweitern. Klappwerkbänke sind hingegen verwandt mit dem Arbeitsbock und dienen neben dem Einspannen von kompakten Werkstücken auch als flexible Auflage für größere und sperrigere Werkstücke. Klassische Werkbänke in Vollholz-Ausführung sind vor allem als Tischlerwerkbänke beliebt. Verbreiteter sind heute allerdings Rahmenkonstruktionen aus Metall mit Tischplatten aus Leimholz oder Furnier-Sperrholz.